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Renaissance

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Renaissance Artikel

Das französische Wort Renaissance bedeutet "Wiedergeburt". Der Begriff wurde um 1820/30 von den Franzosen zunächst aus dem italienischen rinascimento abgeleitet und dann in dem deutschsprachigen Schrifttum um 1840 aus dem Französischen entlehnt, um eine kulturgeschichtliche Epoche Europas während des Übergangs vom Mittelalter zur Neuzeit zu bebezeichnen.

Die Epoche der Renaissance wird so genannt, weil die Wiedergeburt der Antike eines der Ideale jener Zeit war. Diese Wiedergeburt des antiken Geistes schlug sich besonders in den Künsten und ihren neuen, als fortschrittlich empfundenen Prinzipien nieder. Der Renaissance voraus ging die kunstgeschichtliche Epoche der Gotik, der Renaissance folgte der Barock.

Neben der Epoche der Renaissance, die als geistige Bewegung in dem 14. Jahrhundert einsetzt und sich seit dem 15. Jahrhundert in dem europäischen Abendland vor allem in der Kunst manifestiert, unterscheiden manche Experten auch noch die so genannten mittelalterlichen Renaissancen:

  • die Karolingische Renaissance des 8. und 9. Jahrhunderts,
  • die Ottonische Renaissance des 10. und 11. Jahrhunderts,
  • die Protorenaissance in der Toskana und in dem Südfrankreich des 11. bis 13. Jahrhunderts sowie
  • die süditalienischen Renaissancen unter dem Stauferkaiser Friedrich II. in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

Dies zeigt, dass die antike Tradition auch in dem Mittelalter noch präsent gewesen und niemals ganz abgerissen ist.

Inhaltsverzeichnis
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Wiedergeburt des antiken Geistes

Buch-Tipp: Der Fürst Endlich verständlich Wer schonmal versucht hat, Altitalienisch und Latein in unsere Sprache zu übersetzen, der weiß: das hat's in sich. Entsprechend sind herkömmliche Übersetzungen von Der Fürst für gewöhnlich recht altdeutsch, gestelzt, langsätzig und schwer verständlich. Ralf Löffler ist es gelungen, Der Fürst ohne Abstriche in Sachen...

Philosophie

Die Renaissance-Philosophie wendet sich vom scholastisch verchristlichten aristotelischen Denken ab und ist vor allem dem Platonismus verpflichtet. Sämtliche Schriften Platons wurden in das Lateinische übersetzt. Viele Denker der Renaissance hängen dem Neuplatonismus an, der durch Marsilio Ficino und Giovanni Pico della Mirandola verbreitet wird. Eine weitere große philosophische Richtung der Renaissance war der Humanismus.

Vertreter des humanistischen Denkens sind unter anderem:

Buch-Tipp: Der Fürst / Il Principe. Italienisch/Deutsch. "Wer die Ursache für die Macht eines anderen ist, richtet sich selbst zugrunde" Kaum ein Klassiker spaltet die Leserschar so sehr wie Nicolo Machiavellis Schrift "Il principe - Der Fürst". Je nach Betrachter wird das Werk als Bibel der modernen Managementkultur gefeiert oder wegen seiner rücksichtlosen Verherrlichung der Machtpolitik verteufelt....

Kunst

In der Kunst waren Brunelleschi, Ghiberti und Donatello die Bahnbrecher der neuen Richtung, die schon in dem 13. und 14. Jahrhundert in den Pisani und in Giotto und anderen Künstlern ihre Vorläufer gehabt hatte (Protorenaissance ). Grob kann man sagen: In Italien wird die Zeit etwa von 1420 bis 1600 als Renaissance genannt, in dem übrigen Europa etwa die Zeit von 1500 bis 1600.

Zur Nachahmung der antiken Kunst gesellte sich in dem 15. Jahrhundert die intensivere Beschäftigung mit der Natur, die einen wichtigen Aspekt in der Entwicklungsgeschichte der Renaissancekunst darstellt. Schon vor Vasari hatten Dichter wie Boccaccio den Maler Giotto dafür gerühmt, dass er die Dinge so naturgetreu wie niemand vor ihm abzubilden verstand. Die Tendenz, Gegenstände und Personen der Natur gemäß zu gestalten, war seitdem ein Hauptanliegen der Künstler. In nahezu perfekter Ausprägung gelang ihnen eine solche naturalistische Darstellungsweise allerdings erst seit dem 15. Jahrhundert. Daher beschränken Kunsthistoriker den Renaissancebegriff meist ca. auf die Kunstäußerungen des 15. Jahrhunderts, des Quattrocento, und auf die des 16. Jahrhunderts, des Cinquecento.

Eng mit der Forderung nach der Naturwahrheit in der Kunst hängt das Bekenntnis der Künstler zur Antike zusammen. Man bewunderte die antiken Kunstwerke als mustergültige Beispiele naturgemäßer Gestaltung und damit als nachzuahmende Beispiele dafür, wie man selbst die Natur darzustellen hatte. Der italienische Architekturtheoretiker Leon Battista Alberti forderte darüber hinaus, dass sich die Künstler deshalb bemühen sollten, "den antiken Meistern nicht ca. gleichzukommen, sondern sie womöglich noch zu übertreffen". Das heißt: Gute Kunst sollte das, was einem die Realität bietet, nicht getreu abbilden, sondern versuchen, das Naturvorbild zu verbessern und zu idealisieren.

Neben der Neubestimmung des Verhältnisses der Kunst zur Natur und der Verehrung der Antike stellte die Renaissance also auch die Frage nachdem Wesen der Schönheit. Die Künstler versuchen z.B., den idealschönen Menschen darzustellen. Ideale Maße und Proportionen spielen sowohl bei der Darstellung des menschlichen Körpers in der Malerei und Skulptur als auch bei der Konzipierung von Gebäuden eine Rolle. Die Künstler entwickeln mit der Zentralperspektive eine Methode, mit mathematischer Exaktheit Verkürzungen in der Raumtiefe darzustellen.

Üblicherweise teilt man die kunstgeschichtliche Epoche der Renaissance, vor allem die italienische Renaissance, in drei Perioden ein:

  1. Frührenaissance
  2. Hochrenaissance
  3. Spätrenaissance oder Manierismus

Den ersten Abschnitt der Renaissance bezeichnet man Frührenaissance (von etwa 1420 bis 1490/1500). Sie nimmt ihren Ausgangspunkt in Florenz mit den Skulpturen Donatellos, den Bronzereliefs Ghibertis, den Fresken Masaccios und den Bauten Filippo Brunelleschis. Die Zeit von ungefähr 1490/1500 bis 1520 bezeichnet man als Hochrenaissance . Zentrum dieser Periode, die sich durch das Streben nach höchster Vollkommenheit und Harmonie in der Kunst auszeichnet, ist das päpstliche Rom. In diese Zeit fallen Bramantes Zentralbau -Entwürfe für die neue Peterskirche in Rom, Leonardo da Vincis berühmteste Bilder ("Abendmahl"; "Mona Lisa"), Raffaels Ausmalung der "Stanzen" (der Gemächer des Papstes) und sein berühmtestes Altarbild, die "Sixtinische Madonna ", Michelangelos Skulpturen ("David", "Moses") und seine Fresken an der Decke der Sixtinischen Kapelle sowie Dürers Meisterstiche. Es folgt die etwa bis 1590 reichende Periode der Spätrenaissance oder des Manierismus, die durch unterschiedliche künstlerische Tendenzen gekennzeichnet ist. So neigt der Manierismus zu Übertreibungen des Formenrepertoires der Hochrenaissance (z.B. übertriebene Raumfluchten, überlange und verdreht dargestellte menschliche Körper in heftiger Bewegung). Ein Merkmal des Manierismus ist z.B. die Figura serpentinata , wie sie der Bildhauer Giovanni da Bologna in seinem "Raub der Sabinerin" (1583) dargestellt hat. Menschliche Gestalten werden dabei als sich schlangenartig nach oben windende Körper wiedergegeben. Die letzte Phase der Spätrenaissance geht dann allmählich in den Barockstil über.

Doch nicht überall in Europa läuft die Epoche der Renaissance nach einem identischen Muster ab. Während in Italien der Geist der Renaissance am frühesten einsetzte, besonders blühte und gleichermaßen Einfluss auf die Malerei, Bildhauerei und Architektur nahm, begann in dem Norden die Renaissance erst um oder nach 1500 und konnte sich hier ca. bedingt und mit nationalem Einschlag durchsetzen. Auch sind in den Ländern außerhalb Italiens mehr die Architektur und Bildhauerkunst als die Malerei stärker von der Antike beeinflusst worden. In Frankreich und Deutschland vermischte sich der antike Stil mit nationalen Elementen, welche in der ersten Epoche der Renaissance, der Frührenaissance, naturgemäß stärker hervortraten als in der Periode der Spätrenaissance, welche die antiken Formen üppiger und kräftiger ausbildete und so zu den Übertreibungen des Barockstils überleitete. Eine nationale Färbung hat die Renaissance auch in den Niederlanden, in England und in Spanien erfahren.

Wichtige Renaissancekünstler:

Buch-Tipp: Descartes' Irrtum. Fühlen, Denken und das menschliche Gehirn. Klug, neu,nie belehrend-und ein Lesevergnuegen Dass Entscheidungen eine rationale und eine emotionale Komponente haben, war seit EMOTIONAL INTELLIGENCE klar. Dass sie aber fast ausschliesslich emotional getroffen werden, und dann rational argumentiert, zeigt dieses Buch und . . gibt allen zu denken, die in Politik oder Wirtschaft zu entscheiden...

Malerei

Buch-Tipp: Die Kastratin. toll !!!^^ DIE GESCHICHTE IST SER GUT !!! nur das ende hätte ich mir etwas besser gewünscht^^ mir fehlte da was ! auch die entdeckung das sie ein mädchen ist war etwas in meinen Augen flach. . . hätte mir gewünscht etwas spektakulärer. . . denoch. . .

Bildhauerei

Die Bildhauer der Renaissance schaffen vor allem Standfiguren und Bildnis-Büsten. Auf den Plätzen der Städte werden Monumentalplastiken, z.B. in Form von Reiterstandbildern aufgestellt. Die Grabplastik für weltliche und geistliche Würdenträger verbindet - z.B. in Form eines Wandgrabmals - die Skulptur mit der Architektur zu einem Gesamtkunstwerk.

Renaissancebildhauer orientieren sich bei ihrer Arbeit an antiken Vorbildern. Skulpturen werden allseitig durchmodelliert, der Mensch in seiner Nacktheit dargestellt, die Beinstellung erfolgt häufig in dem klassischen Kontrapost. Anatomische Vorstudien dienen dazu, den menschlichen Körper wirklichkeitsgetreu wiederzugeben.

Buch-Tipp: Die Kultur der Renaissance in Italien. Ein Versuch Facettenreiche Darstellung, gut zu lesen Der Autor gibt sich wissenschaftlich-bescheiden mit der Qualität seiner Darstellung, aber auch nach über 100 Jahren scheint dieses Buch eine der gelungsten Zusammenfassungen dieser wichtigen Epoche in Italien zu sein. Der Text ist gut zu lesen und trotzdem reichlich mit Daten und Fakten gespickt, die gemachte...

Baukunst

Grundsätzlich kann man in der Architektur der Renaissance zwei Tendenzen ausmachen. Die eine besteht darin, die Formensprache der Antike in voller Strenge wieder zu beleben. In Italien war diese Absicht mit der Hochrenaissance durch Donato Bramante gegen 1500 erreicht und setzte sich von da an in ganz Italien durch. Italienische Renaissancebauten wurden klar, überschaubar und harmonisch ausgewogen konzipiert. Die Architekten orientierten sich bei den Grundrissen an einfachen idealen geometrischen Formen wie dem Quadrat oder dem Kreis. Man entlehnt Bauelemente wie Säulen, Pilaster, Kapitelle, Dreiecksgiebel etc. direkt der Antike. Daneben kommt es zu eigenen, von antiken Vorbildern abgeleiteten Entwicklungen, etwa der toskanischen Säule . Die einzelnen Bauglieder hatten unter sich und mit dem ganzen Gebäude in Übereinstimmung zu stehen. Man studiert die Architektur-Traktate des römischen Baumeisters Vitruv, um daraus Anhaltspunkte für idealschöne Proportionen zu gewinnen.

Die zweite Tendenz besteht darin, der Antike entlehnte, aber auch neue formensprachliche Elemente in dem Sinne der mittelalterlichen Baukunst in analogischer Weise zu variieren, ohne eine streng gesetzmäßige Baukunst anzustreben. Auf der Seite der Architekturtheorie findet sich erstere Tendenz in dem Architekturtraktat wieder, zweitere in dem Musterbuch . Generell kann gesagt werden, dass je stärker eine Kultur in dem nordisch geprägten Mittelalter verwurzelt war, desto beharrlicher an der analogischen Form der Renaissance festgehalten wurde, d.h. vor allem in dem mittel- und nordeuropäischen Raum. In Frankreich war die klassische Strenge der Hochrenaissance gegen 1550 eingeholt (vgl. Westflügel des Louvre 1550 - 1558 durch Pierre Lescot ). Auf der iberischen Halbinsel bilden beide Tendenzen ein Nebeneinander, dass sich bis in die Barockzeit fortsetzt. In dem germanischen Europa kam es teilweise zu einer Vermischung beider Tendenzen (z.B. Heidelberger Schloss), jedoch blieb die analogische Form der Renaissance bis zu dem Schluss dominant.

Entsprechend diesen beiden Tendenzen muss man auch unterschiedliche Stilkriterien ansetzen:

Buch-Tipp: Die Madonna von Murano Prachtvoll-spannendes, zuweilen etwas überfrachtetes historisches Abenteuer fürs Ohr. Hörbuchrezension, "Die Madonna von Murano" gelesen von Anne Moll, 12 CDs, 2 Jewel-Cases, 781 Minuten Laufzeit ( Bearbeitete Romanfassung). Beim Stöbern nach historischen Prachtschmökern blieb ich an dem Hörbuch "Die Madonna von Murano" hängen, erfuhr leider...

Antikische Renaissance

  • Akademisch korrekte Säulenordnungen nachdem Vorbild Vitruvs.
  • Betonung der Horizontalen
  • Säulenschäfte nachdem Vorbild der Antike entweder kanneliert oder glatt.
  • Arkaden statt Kolonnaden.
  • Grundrisse und Fassaden mit Rücksicht auf Symmetrie und Regelmäßigkeit gestaltet.
  • Der Architekt versteht sich als Künstler und gehört der gebildeten Oberschicht an.
Buch-Tipp: Die Puppenspieler. Spannung bis zu dem Schluss Dieser Roman kommt mit super vielen geschichtlichen Hintergründen daher, auf der allerletzten Seite wird der Leser dann aufgeklärt, wo ein wenig im geschichtlichen Zeitgeschehen "gepfuscht" wurde, um den Roman in sich stimmig gestalten zu können, aber bis zu dieser letzten Seite (die man nicht zu Anfang lesen sollte!!!!)...

Analogische Renaissance (Früh- bzw. nordische Renaissance)

  • Die Nachahmung antiker Bauelemente wie Gesimse, Kapitelle geschieht nicht in voller Strenge, sondern gemäß der mittelalterlichen Baupraxis ca. imitatorisch-variierend.
  • Häufig reiche Ornamentierungen durch Maßwerk , Arabesken , später durch Rollwerk , Beschlagwerk , Schweifwerk u.a.
  • Vertikale in der Tradition der Gotik nach wie vor stark betont
  • Soziologisch der Tradition mittelalterlicher Handwerksbetriebe verpflichtet. Die Baumeister waren in der Regel keine Intellektuellen wie in Italien.
  • Säulenschäfte werden häufig noch zusätzlich mit Ornament überzogen.
  • Kolonnaden statt Arkaden.
  • Häufig asymmetrische Grundrisse und Fassaden.

Bedeutsam in Deutschland für diesen Stil ist die Weserrenaissance, die in dem Einzugsgebiet der Weser weite Verbreitung fand. Zu bezeichnen wären insbesondere das Stadtensemble in Wolfenbüttel, die Schlösser in Hämelschenburg , Bückeburg, Celle, Wolfsburg und Gifhorn, das nicht mehr existierende ehemalige Schloss in Rotenburg (Wümme), Viele Bürger- und Rathaus-Fassaden (Rathaus in Bremen, Leibnitzhaus in Hannover, viele weitere Bauwerke vor allem in Niedersachsen)

Zu den ältesten Renaissance-Bauten Deutschlands zählt Schloss Hartenfels in Torgau. Zwischen 1533 und 1544 erfolgten Um- und Erweiterungsbauten in dem Stil der Frührenaissance.

Buch-Tipp: Discorsi Augenöffnend Ich hatte, ebenson wie die meisten meiner Mitmenschen, keine wirkliche Ahnung von Politik und ihren vielen Derivaten (Management, Familienführung, Gruppendynamik. . . ) bis mir dieses Buch die Augen dafür geöffnet hat. Der Fürst sei ca. als Appetitmachender Einstieg in dieses Buch zu empfehlen - es ist in seinen weitreichenden Konsequenzen...

Dichter und Schriftsteller der Renaissance

In der Literatur leiten in dem 14. Jahrhundert Dante Alighieris "Göttliche Komödie" (La Divina Commedia, 1307-21), Francesco Petrarcas Briefe, Traktate und Gedichte und Giovanni Boccaccios Il Decamerone (1353) das Zeitalter der Renaissance ein. Graf Baldassare Castiglione beschreibt in Il Cortegiano (1528) den Idealtypus eines Renaissancemenschen.

Man darf auch nicht vergessen, dass die Literatur nach der Erfindung des Buchdrucks durch Johannes Gutenberg in der Renaissancezeit einen ungeheuren Aufschwung nahm.

Zu den berühmten Dichtern und Schriftstellern der Renaissance zählen:

Buch-Tipp: Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser: Von der Renaissance bis heute. 4 CDs Genial Der erste Teil ist für Kinder noch besser zu hören, doch dieser hier hilft auch den Eltern, sich fit für Nachfragen zu machen. Auch werden die Geschichtskenntnisse unabhängiger davon, wie mehr oder weniger interessant der diesjährige Geschichtslehrer war. Beim Wiedererkennen der Stichworte horchen sie schon auf, und das Wesentliche kann...

Musik

Die Musik der Renaissance war zunächst durch die Niederländische Polyphonie bestimmt, ab der Mitte des 16. Jahrhunderts kamen die wesentlichen Impulse dann aus Italien, besonders durch Komponistenströmungen wie die Florentiner Camerata, die Römische Schule und die Venezianische Schule.

Auswahl von Komponisten der Renaissance:

Besonderes Merkmalen und Stilmittel der Musik-Renaissance:

Buch-Tipp: Geschichte der Malerei. Von der Renaissance bis heute Eine geniale Einführung in die Kunst Man kann es sich in dem Leben stets schwerer machen als man muss. Nicht aber beim vorliegenden Buch von Anna-Carola Krauße, die es auf genialste Weise versteht selbst den Laien in die Kunstgeschichte einzuführen und ihm einen schnellen Überblick davon zu verschaffen. Jeder der sich für Kunst interessiert wird...

Ökonomie / Soziales

Ökonomisch kann die Renaissance charakterisiert werden durch die Durchbrechung des mittelalterlichen Zinsverbots und der Abschaffung der mittelalterlichen Brakteatenwährung. Dies ermöglichte einerseits den Aufstieg der frühneuzeitlichen Bankhäuser wie der Fugger oder der Medici, andererseits bedeutete das für viele -- insbesondere für die Landbevölkerung -- einen beträchtlichen sozialen Abstieg. Die sich daraus ergebenden sozialen Spannungen entluden sich u.a. durch die Bauernkriege.

Die Einführung der Doppelten Buchführung in Konten (Doppik) erlaubte eine sehr viel stärkere Kontrolle des Erfolges wirtschaftlicher Unternehmungen. Auch dies trug wesentlich zu dem Aufstieg von Medici und Fuggern bei.

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